Autor Thema: Wohnmobilselbstausbau  (Gelesen 81919 mal)

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Offline scabra

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Re: Wohnmobilselbstausbau
« Antwort #15 am: 24. April 2008, 19:10:07 »
Hello again,
hab jetzt weitergebastelt, fotos folgen die Tage wenn ich wieder ein bisschen Zeit habe.
@ scudomobil: ja ist die standheizung, selbst eingebaut, sitzt unterm Wagenboden mit möglichts kurzen Rohrleitungswegen (wir fahren im Winter gerne in die Alpen :). Webasto Diesel.
Kombiuhr sitzt in der Verkleidung unterhalb linker Schiebefenster. Externer Temperaturfühler in mittlerer Raumhöhe.
Einbindung der Zweitbatterie zerbrech ich mir noch den Kopf, ist ne 95Ah AGM, der Lichtmaschinenlader ist da wohl nicht so das Optimum. Denke ich werde einen Sterling B2B oder A2B einbauen, alternative Vorschläge gerne willkommen :) ...

@ zooom doch da gibts noch einen, wie hiess der noch gleich? Irgendwas mit z und ganz vielen oos...
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« Letzte Änderung: 24. April 2008, 19:29:54 von scabra »
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Offline scabra

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Re: Wohnmobilselbstausbau
« Antwort #16 am: 15. Mai 2008, 00:06:55 »
soo, fast ist es fertig
Ihr wolltet ja noch mehr Bilder sehen:
Zuerst noch ein paar Bilder zeitlich davor:


Orginalzustand, blieb genau 18h nach Abholung


Alles muss raus!


OSB Platte wird eingepasst!


PCV in Holzoptik eingeklebt



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Offline scabra

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Re: Wohnmobilselbstausbau
« Antwort #17 am: 15. Mai 2008, 00:16:14 »
Jetzt der aktuellere Teil:


es wird lackiert



Elektrik


Wasser


Gas


Arbeitsplatte vorher


nachher


chop


Teilweise wird Orginalverkleidung genutzt


Bettkonstruktion


dito


Baustelle


Bett mit Spüle und Kocher

So das waren die Bilder vom Bau, nächste Woche wird getestet, dann werden wir noch ein paar Werbebildchen machen, dann sieht man das gesamt Projekt.

Ich hoffe das waren jetzt genug Photos  :afro:
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Offline wildercamper

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Re: Wohnmobilselbstausbau
« Antwort #18 am: 15. Mai 2008, 09:10:22 »
Ja- sieht gut aus! Bist du Schreiner?

Ich habs auch hinter mir-
 http://www.naan.de/sevel/index.php?topic=3148.0
Mein Ausbau wurde so gemacht, das ich alles relativ einfach rausnehmen kann.
Auch wenn ich zum Tuev muss, dann will ich da keine Gasinstalation drin haben, die muss ja bekanntlich abgenommen werden.

Mal ein paar Fragen  :huh:
1.Was haengt denn bei dir unter der Spuele? Ist das ein Wasserfilter?
2.Wie funktioniert deine Bettkonstruktion- kann man da die Holzlatten vor und zurueck schieben?
3.Kommt auch ein Solarpanel drauf?
4.Das Fenster in der Schiebetuer- war das schon drin, oder hast du das nachtraeglich eingebaut? Wenn ja, was kostet son Ding?

Respekt du- da koenntest einen Job draus machen, Nachfrage waere sicher da!
« Letzte Änderung: 15. Mai 2008, 09:13:11 von wildercamper »
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Offline ScudoMobil

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Re: Wohnmobilselbstausbau
« Antwort #19 am: 15. Mai 2008, 09:21:43 »
Herzlichen Glückwunsch. Das ist perfekt. Damit könntest Du in Serie gehen und sicherlich rege Nachfrage bekommen. 
Genug Photos sind es natürlich nie. Wie sieht es mit dem Einbau der Standheizung unter dem Wagen aus?

ulysse

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Re: Wohnmobilselbstausbau
« Antwort #20 am: 15. Mai 2008, 09:51:13 »
toller ausbau. was kostet sowas im selbstbau ? also ausser nerven das material...so ca. halt.


Offline scabra

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Re: Wohnmobilselbstausbau
« Antwort #21 am: 15. Mai 2008, 22:02:46 »
hallo,
@ ulysse: also ich hab ne grobe Tabelle, wills hier öffentlich aber nicht unbedingt vorrechnen, mehrere Tausend sinds aber reine Materialkosten.
Die grossen Brocken sind halt Standheizung, Kompressorbox, Drehkonsolen, Batterie, Ladegerät, Gasherd...(in dieser Reihenfolge)
Holz und Beschläge sind dagegen richtig preiswert..

@ wildercamper:
ich bin kein schreiner :)
1. ja, ist ein wasserfilter, im bild ist noch ein aktivkohleelement drin (1€ bei ebay:), jetzt aber ein Keramikelement, am wasserhahn kann man wählen (blau ungefiltert, rot gefiltert)
2. das rost lässt sich zusammenschieben, ganz oben sieht mans im bauplan ganz gut
3. zu teuer im moment für vernünftige leistung, ausserdem kommt irgendwann noch ein klappdach, dann vielleicht mit solar
4. ist serie beim neuen

ich habe jetzt 3 1/2 wochen komplett an arbeitszeit reingesteckt, dass kann keiner bezahlen :)
@scudomobil: ich hab leider keine aussagekräftigen photos von der heizung, ich versuch morgen mal welche zu schiessen, sie sitzt in fahrtrichtung auf der linken Seite da wo der Handbremszug unten rauskommt. damit man was sieht müsste ich das blech abnehmen, oder bühne bricht man sich aber was..  :undecided:
tankentnehmer hab ich einbauen lassen keine Ahnung wo der genau ist.

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Offline Silberpfeil

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Re: Wohnmobilselbstausbau
« Antwort #22 am: 09. Juni 2008, 10:50:50 »
Hi Scabra,

super Ausbau! Sieht sehr aufwändig aus.

Was mich interessieren würde, wäre die Höhe welche ab Liegefläche bis Dachhimmel
übrig bleibt, wenn man das Bett über die umgeklappte Sitzbank baut...
Kann man sich da noch aufsetzten?

Grüße und viel Spass mit Deinem Ausbau!
Ole

Offline scabra

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Re: Wohnmobilselbstausbau
« Antwort #23 am: 13. Juni 2008, 10:48:26 »
Hallo,
die lichte Höhe ist 53-56cm, das reicht nicht zum sitzen! wenn man ne dünnere Matratze nimmt (ich habe 9cm) und direkt auf den umgeklappten Sitzen ein Brett oder ähnliches auflegt dann kommt man auf 65 oder bisschen mehr...
Grüsse
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Offline scabra

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Re: Wohnmobilselbstausbau
« Antwort #24 am: 20. Januar 2009, 11:56:31 »
Update:
So, jetzt wo ich im Forum nach Monaten mal wieder aktiv bin ein kleines Update:
Der Ausbau hält :) wir waren jetzt insgesamt 5-6 Wochen unterwegs (zusammengerechnet) und es funktioniert sehr gut. Bei -15 grad im allgäu ist uns zwar der Wasserhahn abgebrochen, aber sonst top. Auch die Bettkonstruktion funktioniert besser als erwartet.
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Offline wildercamper

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Re: Wohnmobilselbstausbau
« Antwort #25 am: 22. Januar 2009, 20:39:48 »
Schoen zu hoeren das ich nicht der Einzige bin der bei minus 10 Grad noch drausen uebernachtet  :wink:

Brach der Hahn weil er gefroren war?

 Auch die Isolierung zahlt sich wirklich aus.
Wenns richtig kalt ist empfiehlt, sich auch eine Muetzte oder gar eine Bankraeubermuetze beim schlafen, damit die Ruebe schoen warm bleibt.

Darf ich fragen was man rechnen muss wenn man sich nachtraeglich eine Standheizung einbaut?
« Letzte Änderung: 22. Januar 2009, 20:44:07 von wildercamper »
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ulysse

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Re: Wohnmobilselbstausbau
« Antwort #26 am: 22. Januar 2009, 22:59:14 »
-15 grad im auto uebernachten...das nenn ich cool... :shocked:

echt. campen im sommer kann jeder, aber im winter....respekt !!!

Offline scabra

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Re: Wohnmobilselbstausbau
« Antwort #27 am: 29. Januar 2009, 00:55:38 »
Hallo,
naja das war ja aussentemperatur, innen warens mollige -3 (Minimum tief in der nacht, heizung aus). aber mit standheizung ist das alles problemlos, morgens zwei stunden vorm aufstehen per uhr einschalten lassen, dann kann man im warmen aufstehen.

der hahn ist abgebrochen weil er tiefgefroren war und ich morgens etwas grobmotorisch  :angel:
 :undecided:  plastikmist, jetzt kommt ein metallhahn drauf

einziges echtes problem ist das kondenswasser! das dach hab ich nicht isoliert, weil da noch ein schlafdach raufkommt und da steht dann das wasser im himmel! wie es in den holmen aussieht will ich gar nicht wissen.
wintercamping fordert das auto sehr, ist aber auch eine tolle sache, in den vogesen waren wir über nacht nen halben meter eingeschneit, das hat schon was... (wenn ihr bilder wollt schreien, dann hol ich die die tage mal vom anderen rechner) :grin:

standheizung kostet etwa 1000 (webasto airtop) plus anbauteile, plus tankentehmer plus ev. einbau, also so zwischen 1400 und 1900 je nach dem was man alles selber macht.
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Offline zooom

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Re: Wohnmobilselbstausbau
« Antwort #28 am: 29. Januar 2009, 09:17:18 »
Die Formel mit dem Schwitzwasser ist sehr einfach: Je Heizung, desto Schwitz!
Da gibt es ja Künstler in der Branche, die schäumen die Holme aus (ich fürchte, mit PU - Schaum). Nun hat dieses Material die miese Eigenschaft, fast zu 100% wasserdampfdurchlässig zu sein, das kondensierte Schwitzwasser aber bestens festzuhalten.
Wasserdampf ist ein eigener Stoff, der fast Alles, was nicht aus Metall ist, mühelos durchdringt.
Um Kondensation zu vermeiden, müßte ein Fahrzeug von Außen isoliert werden, alles Andere ist nur ein Kompromiß wegen der vielen Kältebrücken.
Ein Ganzkörperpräservativ für das Auto aus Thermomatte wäre die beste Lösung erscheint aber relativ unpraktikabel. Es gibt nur eine Lösung: Bei der nächsten Fahrt mit eingeschaltete Klimaanlage die Karre wieder trockenheizen.
Aus den Regeln der Physik ergibt sich weiter zwingend, daß die heutigen (oft sehr preiswert angebotenen) Alkovenwohnmobile genau verkeht herum aufgebaut sind: Alublech außen, Isolation und Hartpappe innen. Das Ergebnis kannste nach wenigen Jahren mit dem Feuchtigkeitsmesser nachprüfen, es sollte aber ein Defibrillator in der Nähe sein;-)

Wie sagte Christof so treffend auf der CBR als ihn ein Neugieriger an unserem "Tati" anging: "Was € 43.000.- soll der kosten? Unser Alkovenmobil hat ja nur € 35.000 gekostet!"
Christof ganz trocken: "Ja mei, Onduline auf Rauhspund getackert, kostet halt nicht mehr!"

 :grin: :grin: :grin:
Thomas Hermann-Hueber, Geschäftsführer der Fa. zooom manufactur für Reisefahrzeuge GmbH, Am Lerchenberg 5, 86504 Merching, Handelsgericht Augsburg HRB 21928, Steuernummer 102 143 5

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Offline ollervater

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Re: Wohnmobilselbstausbau
« Antwort #29 am: 29. Januar 2009, 11:24:35 »
Könne da nicht auch so ein Entfeuchter, den man ab und zu Im Lidl oder Aldi
nachgeworfen bekomt, nützlich sein????
Gruß Ollervater
Bis März 2012 Fiat Scudo Bj. 2007. Trennung wegen ZMS, Fiat Ulysse Bj. 2009. 2.0 JTD 136 PS.
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